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COVID-19 Infektion überstanden bedeutet nicht immer genesen

Einige COVID-19 Betroffene kämpfen in Folge der akuten Infektion über viele Wochen und Monate mit anhaltenden und neuen, gesundheitlichen Beschwerden. Eine erste Studie belegt, dass etwa 10% aller Infizierten davon betroffen sind.

Langzeit-COVID kann jeden treffen – auch junge, gesunde Menschen, die keiner bekannten Risikogruppe angehören. Kinder, junge Erwachsene und ältere Menschen gehören ebenfalls zu den Betroffenen. Viele wurden zu Beginn ihrer Erkrankung weder ambulant noch stationär behandelt und zum Teil nicht oder zu spät getestet. Laut einer vorläufigen Studie sind 45% der Langzeit-COVID Betroffenen nach über sechs Monaten nicht in der Lage Vollzeit zu arbeiten, 22% sind komplett arbeitsunfähig.

Auch nach nahezu asymptomatischen, milden und moderaten Infektionen werden bei statistisch Genesenen Erkrankungen von Herz, Niere, Leber, Lunge, Psyche sowie des Nerven- und Immunsystems diagnostiziert. Oft ergibt sich ein diffuses Krankheitsbild, das sich bisher nicht eindeutig zuordnen lässt.

Wir, die Langzeitbetroffenen in Deutschland, haben uns daher am 13. August 2020 mit einem Schreiben und konkreten Forderungen an das Bundesgesundheitsministerium und das Bundeskanzleramt gewandt.

Diese Seite dient dazu, Betroffene, Angehörige, behandelnde Ärztinnen und Ärzte, Politik und Öffentlichkeit über die möglichen gesundheitlichen Langzeitbeschwerden nach einer COVID-19 Infektion zu informieren. Wir, die Langzeitbetroffenen, versuchen neben medialer Aufmerksamkeit regionale und fächerübergreifende, medizinische Nachsorgeuntersuchungen aller betroffenen COVID-19 Erkrankten zu organisieren und Akteur*innen aus der medizinischen Forschung bei diesem Thema zu unterstützen.