Langzeit-COVID

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Für Ärzt*innen

Folgeerkrankungen nach einer COVID-19 Infektion treten oft unabhängig vom Schweregrad der Infektion auf

Bei persistierender oder neu auftretender Symptomatik auch Monate nach der Infektion bedarf es einer diagnostischen Abklärung nach asymptomatischen, milden oder moderaten Infektionen die zu Beginn keine ambulante oder stationäre Behandlung bedurften. Auch bei der Diagnose Long COVID/ Post-COVID-19 Fatigue Syndrom und einhergehender Dysautonomie des zentralen Nervensystems (z.B. Posturales Orthostatisches Tachykardiesyndrom) sollten mögliche Komorbiditäten (z.B. Myokarditis) entsprechend der Symptomatik diagnostisch abgeklärt werden. Zu den betroffenen Organen gehören u.a. Lunge, Herz, Niere, Leber, das Immun- und Nervensystem.

Quelle: Washington University School of Medicine